Über die Entwicklung der Schüßler Salze:

In der Mitte des 19. Jahrhunderts erkannten Friedrich Günzburg, Robert Remak und Rudolf Virchow den Aufbau des Körpers aus Körperzellen. Virchow beschrieb die Funktionsfähigkeit der Zelle als Grundlage unserer Gesundheit. Der Arzt Dr. med. Schüßler entwickelte beeinflusst von Jakob Moleschott und Virchow die Biochemische Heilweise, welche er im Jahr 1873 veröffentlichte.

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898) stellte fest, dass in den unterschiedlichen Organen unterschiedliche Mineralsalze vorherrschen; insgesamt isolierte er 12 einzelne Mineralien (er bezeichnete sie als biochemische Funktionsmittel), die sogenannten Schüßler-Salze. Als Ursache von Krankheiten sah er den gestörten Mineralhaushalt von Körperzellen.
Nach Dr. Schüßler kann ein schwerer Mineralstoffmangel nicht durch Schüßler-Salze behoben werden, vielmehr können die Biochemiepräparate lediglich das richtige Mineralsalz zur richtigen Zeit an den richtigen Ort bringen. Als geeignete Darreichungsform hierfür wählte Dr. Schüßler die homöopathische Aufbereitung der Mineralsalze (nicht zu verwechseln mit der Homöopathie nach Hahnemann).

Die Behandlung von Tieren mit Schüßler-Salzen geht auf den Tierarzt Dr. med. vet. Meinert zurück, der mit Schüßler in persönlichem Kontakt stand und seine Erfahrungen mit dem Einsatz der Schüßler-Salze um 1900 in einem Buch veröffentlichte.
Die Tabletten werden nach den Verfahrenstechniken im Homöopathischen Arzneibuch auf der Basis von Milchzucker nach den Richtlinien zur Herstellung für Arzneimittel hergestellt.